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Kyocera setzt Solarzellen aufs Wasser

Kyocera setzt Solarzellen aufs Wasser

Auch in Japan schreitet die Energiewende voran und da in dem dicht bebauten Gebiet nicht viel Platz ist, müssen Solarzellen aufs Wasser. Gleich zwei große Anlagen hat jetzt der japanische Konzern Kyocera in Zusammenarbeit mit dem französischen Unternehmen Ciel et Terre realisiert. Zusammen leisten beide Anlagen rund 2,9 Megawatt.

In Japan wurde jetzt das größte schwimmende Solarkraftwerk der Erde mit 11.256 Modulen aus Solarzellen auf Wasser gesetzt und in Betrieb genommen wurden. Dabei bringt es die eine Anlage auf dem Higashihira-See auf 1,2 Megawatt, während die andere auf dem Nishihira-See 1,7 Megawatt leistet. Im Jahr sollen beide Kraftwerke zusammen eine Leistung von 3.300 Megawattstunden erzeugen und somit rund 920 Haushalte versorgen. Die Module dafür stammen vom japanischen Hersteller Kyocera. Das Grundgerüst, auf dem die Module verankert sind und auf dem sie auf dem Wasser treiben, stammt vom französischen Konzern Ciel et Terre, der schon weltweit über zehn solcher Anlagen installiert hat. Der Vorteil des Trägermaterials, einem Kunststoff namens Hydrelio, einem Polyethylen mit einer hohen Dichte, besteht in seiner Robustheit. Das Material soll sogar Wirbelstürmen unbeschadet standhalten können und ist dabei auch noch vollständig recyclebar. Und dabei betrug die Bauzeit gerade mal ein knappes halbes Jahr. Baustart war im September 2014 und Ende März 2015 konnte der Betrieb aufgenommen werden.