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Zwangsabgabe für Plastiktüten?

Zwangsabgabe für Plastiktüten?

Experten der EU fordern eine Zwangsabgabe für Plastiktüten und wollen damit den Plastikmüll reduzieren. Betroffen wären alle Tragetüten aus Kunststoff.

Ein komplettes Verbot der Plastiktüten wäre europaweit rechtlich bedenklich, wie der “Spiegel“ die Studie der EU-Kommission zitiert. Es würde sich zwar positiv auf die Umwelt auswirken, stehe aber im Konflikt mit den Regeln des EU-Binnenmarktes. Zudem würde es 275 Unternehmen mit insgesamt 17500 Beschäftigten stark gefährden.

Jedoch soll der Verbrauch verringert werden – Also keine Gratistüten mehr. Der Preis müsse so hoch sein, dass dass er die Arbeits- und Umweltkosten beinhalte. Zudem müsse er immer weiter erhöht werden, damit die Verbraucher sich nicht daran gewöhnen.

Die Grünen hatten bereits im November des vergangenen Jahres eine Abschaffung der Plastiktüten beantragt: “Tüten auf Basis von fossilen Rohstoffen, die unter natürlichen Bedingungen nicht biologisch abbaubar sind, müssen in Deutschland und europaweit aus dem Verkehr gezogen werden“, heißt es darin. Als erster Schritt sollte eine Abgabe von 22 Cent je Tüte eingeführt werden. Sollte dies nicht wirken, solle ein Verbot durchgesetzt werden.

Experten schlagen eine Reduzierung der Tüten mit einem festen Ziel, ähnlich dem Kohlendioxydausstoß, vor. So soll jeder Bürger der EU 2020 im Jahr nur noch 39 Tüten verbrauchen. Das wäre gegenüber 2010 eine Absenkung von 80 Prozent.