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Wer rettet die tropischen Wälder?

Wer rettet die tropischen Wälder?

In Form von Gartenmöbeln, aber auch als „Fußschmeichler“ auf Terrassen ist Tropenholz begehrt wie selten zuvor. Laien könnten es, wie der SR in einem Beitrag erklärt, gar nicht immer erkennen, wann sie es mit dem wertvollen Holz zu tun haben. Das sei auch schon, lasiert, in den Griffen von hochwertigen Kosmetikpinseln entdeckt worden …
Das Problem: Tropische Urwälder, die heute so sehr unter Brandrodungen und illegalen Einschlägen leiden, sind die „Lunge“ unserer Erde. Zudem gelten sie, wie der „Betriebliche Umweltschutz in Baden-Württemberg“ erklärt (http://www.umweltschutz-bw.de/?lvl=869), als bedeutsames Bioreservoir mit wichtigen genetischen Ressourcen. Womöglich erwarten uns hier, wo längst nicht alle Arten erforscht sind, also noch wichtige Heilpflanzen, die aussterben, ehe wir ihr Potential erkannt haben!?
Im Handel würden dann, wie planet-wissen.de argwöhnt, auch Waren mit teils fragwürdigen Öko-Siegeln über die Laden-Theke gehen. Begriffe wie „Plantagenteak“ oder „aus kontrolliertem Anbau“ dienten nämlich oftmals allein dazu, das ökologische Gewissen der Käufer zu beruhigen. Doch tatsächlich regiere hier mehr die Dichtung als die Wahrheit: „Wer wirklich sicher gehen will, dass seine Gartenmöbel dem Regenwald nicht schaden, kann sich nur auf ein einziges Siegel verlassen – das FSC-Siegel, das von der Wald- und Umweltschutzorganisation „Forest Stewardship Council“ vergeben wird.“ Hier habe man sich nämlich zum Ziel gesetzt, die natürlich Ressourcen zu schonen und die biologische Vielfalt zu erhalten!
Auch die EU hat sich nun zum Handeln entschlossen. So tritt im März eine so genannte Holzhandelsverordnung in Kraft, die Einfuhr und Handel mit illegalen Hölzern unter Strafe stellt. Freilich bleiben, wie der Verein „Rettet den Regenwald“ erklärt, auch weiterhin viele Lücken. Die Verordnung sei daher nur ein erster Schritt, dem viele weitere folgen müssten ….

… denn jedes Jahr verschwinden auf der Erde rund 13 Millionen Hektar Regenwald. Der jedoch sei, so das Portal, ein „grüner Ozean“ aus Farnen, Moosen, Lianen, Orchideen und Urwaldriesen. Ein Eldorado für Pfeilgiftfrösche, Paradiesvögel, Faultiere und Abermillionen Insekten.
Dabei liegt der Schutz dieser Wälder in unserem ureigenen Interesse. Wälder speichern schließlich jede Menge Kohlendioxid: „Um den Klimawandel aufzuhalten, müssen vor allem Tropenwälder geschützt werden“, plädierte daher klimaretter.info, ein Magazin zur Klima- und Energiewende, bereits 2011.
Über das „Wie“ indessen lässt sich trefflich streiten. Und so gibt es selbst Fachleute, die dagegen sind, den Handel mit Tropenholz gänzlich zu verbieten. Vielmehr sollten die Einheimischen erkennen, welche Schätze ihre Wälder bereithalten, so dass eher auf eine kontrollierte Nutzung und ein Handel in Maßen gesetzt wird. Und so überrascht ein Beitrag auf Spiegel Online, in dem es darum geht, wie sich das weitere Abholzen des Amazonas-Regenwaldes stoppen lässt, mit interessanten Fakten. Denn natürlich ist es so, dass besonders streng geschützte Areale, wie Nationalparks, ihre Wirkung nicht verfehlen. Doch auch Lebensräume für die Urbevölkerung, wo die Bewohner Holz zum Eigenbedarf schlagen dürfen, konnten punkten.
Womöglich könnten daher auch eine weitreichende Autonomie und mehr Landrechte für die Ureinwohner zum Regenwald- und damit Klimaschutz beitragen!?