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Weltklimabericht: Energiemix gegen Erderwärmung

Weltklimabericht: Energiemix gegen Erderwärmung

Am Wochenende hat der Weltklimarat (IPCC) seinen Weltklimabericht veröffentlicht. Demnach bleiben uns noch zehn bis zwanzig Jahre, um den Klimawandel zu moderaten Kosten aufzuhalten. Ein Energiemix könnte dabei helfen, die Erderwärmung einzudämmen. Hier gibt es alle Details zu diesem Thema.

Im Weltklimabericht rät der Weltklimarat zu einer Veränderung des Energiemixes. Damit könnte man der Erderwärmung effektiv entgegenwirken. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, heißt es in dem Papier, was am Wochenende in Berlin präsentiert wurde, dass die Haupttriebkraft für den Klimawandel die Energieerzeugung sei. Neben der generell steigenden Energienachfrage machten die Experten den wachsenden Anteil von Kohlekraftwerken am Energiemix für die weltweit steigenden CO2-Emissionen verantwortlich. Die Wissenschaftler empfahlen daher eine schnelle und deutliche Verschiebung der Investitionen. Das Credo müsse nun sein: weg von der Förderung und Verbrennung von Kohle, Gas und Öl, hin zu klimafreundlichen Energien. Und dabei ist dieser Umschwung bei der Energieerzeugung nicht so teuer, wie viele Menschen immer noch vermuten. Nach den Berechnungen des IPCC schlägt der Wandel bei einem Wirtschaftswachstum von 1,6 bis 3 Prozent im Jahr mit einem Minus von rund 0,06 Prozentpunkten zu Buche. Ottmar Edenhofer, Co-Vorsitzender des aktuellen IPCC-Berichts sagte dazu: „Es kostet nicht die Welt, den Planeten zu retten“. Dieses Zeitfenster, in dem mit moderaten Kosten auf die Erderwärmung reagiert werden kann, bleibt aber nach Expertenmeinung nicht ewig geöffnet, sondern schließt sich dann wahrscheinlich in ein bis zwei Dekaden.