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Wasser immer und überall ein Thema!

Wasser immer und überall ein Thema!

Wasser und die Wasserversorgung sind ein Thema, das alle Menschen gleichermaßen angeht. Die Kriege der Zukunft würden nicht um Öl oder Landstriche, sondern vermutlich um sauberes Trinkwasser geführt werden, befürchtete bereits Boutros Boutros-Ghali, der ägyptische Top-Diplomat, der gar zum UN-Generalsekretär avanciert ist …
Auch die Zeit befasste  sich bereits mit den drohenden Kämpfen um Trinkwasser und glaubt: Ja, das Bevölkerungswachstum und die Verschwendung von Wasser, aber auch Klimaveränderungen, würden das kostbare Nass zu einem sehr begehrten und vielerorts zum knappen Gut machen. „Wissenschaftler warnen vor Kriegen!“
„Im Konflikt zwischen Israel und Palästina geht es nicht ausschließlich um territoriale oder politische-symbolische Fragen. Immer spielt auch das im Nahen Osten knappe Wasser eine Rolle“, erhebt auch die AG Friedensforschung den scheinbar so bekannten politischen Brennpunkt auf eine völlig andere Ebene. Und auch Argentinien sahen die Experten  schon in bewaffnete Auseinandersetzungen um wichtige Süßwasser-Ressourcen verwickelt … düstere Prognosen fürwahr. Friedlich und partnerschaftlich ging es dagegen im Saarland zu, wo das Umweltministerium hohen Besuch aus Zentralamerika zu Gast hatte. Hier informiere sich Anfang Juni eine Fach- und Expertengruppe der neugegründeten Nationalen Wasserbehörde Nicaraguas (ANA, Agencia Nacional del Agua) unter der Leitung von Generaldirektor Luis Angel Montenegro Padilla über den deutschen Umgang mit dem kostbaren Nass.
Die Nicaraguaner hoffen, die Erfahrung der Saarländer für den Aufbau ihrer neuen Behörde nutzen zu können, erklärte die Pressestelle des Ministeriums. Neben einem Besuch im Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz standen daher auch und gerade Aufenthalte bei Kommunen und Wasserversorgern auf der Agenda. Dort erhielten die Gäste Informationen aus erster Hand darüber, wie die Wasserversorgung im Saarland organisiert ist. Unter anderem ging es dabei um optimale Standorte für Brunnen(bohrungen).
Ein weiterer wichtiger Aspekt war die Ausweisung von Wasserschutzgebieten, weil auch in Nicaragua das Wasser mit seiner gegenwärtigen Qualität für die zukünftigen Generationen erhalten bleiben soll. „Das ist weltweit eine wichtige politische Aufgabe. Wir müssen alles daransetzen, unser Wissen über Wasser, wie es zu schützen, zu behandeln und aufzubereiten ist, zu vergrößern und auszubauen“, bekräftigt auch Saar Umweltministerin Anke Rehlinger.

Dazu gehöre natürlich auch der Informationsaustausch über die Grenzen hinweg, mit den anderen Bundesländern in Deutschland, mit den Nachbarn in Europa, aber auch mit weiter entfernt liegenden Ländern: „Aus diesem Grund freut uns natürlich das Interesse der Nicaraguaner. Wir können den Gästen gut funktionierende, öffentliche Versorgungsstrukturen präsentieren und sind gerne bereit, ihnen auf dem Weg zu einer sicheren Wasserversorgung in ihrem Land beratend zur Seite zu stehen“, so die Politikern abschließend.