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Verkommt die Erde zu einer gigantischen Mülldeponie?

Verkommt die Erde zu einer gigantischen Mülldeponie?

Die Erde versinke im Müll, vermeldete unlängst RTL aktuell, wobei Chefredakteur Peter Kloeppel die Zuschauer dann auch nach ihrer eigenen „Müllproduktion“ gefragt hat …
Natürlich kann die von den wenigsten benannt werden. Dennoch glaubt der Sender, dass die Müllberge auch und gerade durch unsere moderne Lebensweise ständig anwachsen. Oftmals, ohne dass wir das wirklich registrieren und wahrnehmen: Coffee to go etwa ist ein Trend, der heute gerade bei jungen Menschen sehr beliebt ist und manchem Unternehmer zudem ein tolles finanzielles Standbein beschert hat … da tritt dann die Frage, was danach mit den Pappbechern geschieht, dann oftmals in den Hintergrund!
Auch mit den Pads für moderne Kaffeemaschinen (die heute sogar Discounter anbieten) ist das RTL zufolge so eine Sache. Wiederverwertung meist ausgeschlossen, so dass die kleinen nützlichen Helfer, sobald wir sie benutzt und entsorgt haben, dann letztendlich meistens doch verbrannt werden … dabei könnten wir auf diesem Planeten nichts wirklich entsorgen, erklärte ein Greenpeace Experte in der Sendung. Denn selbst jener Plastikmüll, den wir ins Meer werfen, würde, via Strömung, wieder zu uns zurückkehren.
Ja, wir würden unsere Erde und selbst deren Umfeld zunehmend vermüllen, glaubt (http://www.br-online.de/kinder/fragen-verstehen/wissen/2006/01339) auch br-online.de in (s)einem Wissen-Lexikon für junge User. Sogar im Weltraum würde heute jede Menge Dreck und Müll umherschwirren: „Denn bei jeder Raumfahrt-Mission entstehen Müll-Teilchen, die im All zurück bleiben!“
Die summieren sich laut Tina Gentner, Kirsten Zesewitz und Nicole König mittlerweile auf über 6.000 Tonnen Weltraum-Schrott auf und entsprechen damit ungefähr dem Gewicht von 840 Lastwagen. Müllvermeidung ist daher ein irdisches wie auch interplanetarisches Thema. Tatsächlich nämlich sieht Greenpeace Austria (um damit wieder auf die Erde zurückzukehren) in der Entsorgung von Siedlungs- und Industrieabfällen längst ein weltweites Problem. Statt Müllvermeidung und Wiederverwertung werde nach wie vor viel zu häufig auf eine Verbrennung gesetzt.
Tatsächlich sei, so N 24, beim Thema Müll jeder Einzelne bei seinem persönlichen Konsumverhalten gefragt. Denn Tag für Tag würden derzeit 3,5 Millionen Tonnen Müll produziert. Spitzenreiter sind dabei, so n24.de, Amerika und Europa. Wobei die Müllproduktion offensichtlich auch und gerade mit unserer modernen Informationsgesellschaft zu tun hat. Jedenfalls würden, wie Jörn Ehlers, Sprecher der Naturschutzorganisation WWF, im Interview erklärte, auch die Hersteller ihren Teil zu den ständig wachsenden Müllbergen beitragen: „Firmen schauen immer nur auf ihre betriebswirtschaftliche Bilanz. Wenn es für jedes Handy ein anderes Ladegerät gibt und Akkus fest verbaut sind, fällt natürlich auch mehr Müll an“, sieht Ehlers zudem die Politiker und den Gesetzgeber in der Pflicht.
Und mal ehrlich: Muss der Kaffee denn wirklich tagtäglich unterwegs und im Gehen geschlürft werden? Wäre es nicht, ganz im Gegenteil, auch mal nett, wenn das belebende Heißgetränk zu Hause traditionell und in aller Ruhe aufgebrüht wird!?