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Umweltschutz in China

Umweltschutz in China

Wie alles andere wird auch der Umweltschutz in China mit harten Maßnahmen angegangen. Bis Ende September will die Regierung 2100 veraltete Fabrikanlagen schließen lassen. Der rasante Wirtschaftswachstum in China hat vor allem für die Natur dramatische Folgen. Die Luft- und Wasserqualität in den Städten ist teils erbärmlich und immer wieder liest man von Umweltskandalen.

Bei den rückständigen Fabriken handelt es sich vor allem um Stahl-, Aluminium- und Papierwerke sowie Kokereien. Diese werden von den örtlichen Behörden am Leben erhalten, weil sie Einnahmen sichern und Arbeitsplätze schaffen. Damit soll jedoch nun Schluss sein. Elektrizitätswerke dürfen die die Fabriken ab September nicht mehr mit Strom versorgen und Banken dürften nicht mehr mit ihnen handeln. Auf der roten Liste der Regierung stehen 762 Zementwerke, 279 Papier- und 175 Stahlfabriken, 192 Kokereien und eine nicht genannte Zahl von Aluminiumhütten.

China ist inzwischen der größte Stahlproduzent der Welt und auch in anderen Bereichen will das Land eine führende Rolle einnehmen. Während die modernen Fabriken au einem technologisch fortschrittlichen Stand sind, sind die alten und kleinen Betriebe wahre Umweltverpester. Der Plan der Regierung seinen Energieverbrauch landesweit um 20 Prozent zu senken hat einen Rückschlag erlitten. Ende September wurde bereits der Verbrauch um 14 Prozent gesenkt, jedoch ist er inzwischen wieder um 0,9 Prozent angestiegen.