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Projekt Wüstenstrom nimmt Struktur an

Projekt Wüstenstrom nimmt Struktur an

Insgesamt 20 Unternehmen reisen am heutigen Tag nach München-Schwabing, um das Projekt Strom aus der Wüste in die Wege zu leiten.  Mit dabei sind unter anderem RWE, E.on und der Schweizer Technologiekonzern ABB.
Alle Beteiligten wollen in München eine Absichtserklärung unterzeichnen. So bekommt das Vorhaben nun eine Grundstruktur. Schon in elf Jahren soll in Nordafrika mit Solarstrom Energie für Europa gewonnen werden.
Bereits 2003 wurde das Projekt Desertec vom Club of Rome, einer internationalen Vereinigung von Ökonomen, Unternehmen und Wissenschaftlern, ins Leben gerufen. Auch die Bundesregierung und die EU befürworten das Vorhaben. Denn mit diesem Modell könnten rund 20 Gigawatt von Afrika  nach Europa fließen und 15 % des Energiebedarfs decken. Doch dieses Projekt ist mit hohen Investitionen verbunden und soll rund 400 Milliarden Euro kosten.
Es gibt allerdings nicht nur Befürworter, sondern auch viel Kritik. Dabei spielt vor allem die Kosten eine entscheidende Rolle. Außerdem befürchten die Kritiker auch ein Risiko im politischen Sinne. Da Nordafrika hauptsächlich muslimisch ist.
Aber auch die an dem Projekt beteiligten Untenehmen warnen vor zu viel Euphorie. „Was mir an der ganzen Diskussion nicht gefällt, ist, dass Leute glauben, wir bauen einfach eine Leitung nach Deutschland und haben dann Wüstenstrom“, sagte Fritz  Vahrenholt von RWE.