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Pannen bei Atommeiler sorgen in der Koalition für Diskussionen

Pannen bei Atommeiler sorgen in der Koalition für Diskussionen

Erst wurden Pannen im Atomkraftwerk Krümmel bekannt, dann gab es weitere Abschaltungen zweier AKWs. In Lingen schaltete  sich am 24. Juli der Atommeiler ab, prompt folgte am gleichen Tag der Block in Phillipsburg. Beide Atommeiler wurden aufgrund Fehlersuche vom Netz genommen. Genau diese Vorfälle sorgen nun für heftige Diskussionen innerhalb der Koalition.
SPD  und vor allem Bundesumweltminister Sigmar Gabriel fordert die Kanzlerin auf, die Position zur Atomkraft zu bedenken. Da nach Meinung der SPD AKWs als beunruhigend einzustufen seien. Das sehe man auch an den zahlreichen Abschaltungen der Atommeiler. So sind von insgesamt 17 nun schon sechs vom Netz genommen worden und das aus Sicherheitsgründen. Außerdem, so Gabriel weiter, ist in Deutschland auch mit der vorübergehenden Stilllegung nicht zu Stromausfällen gekommen. Das beweist, dass Atomkraft in Deutschland nicht nötig ist.
Doch die CDU ist ganz anderer Meinung in Sachen Atomkraft. So hat Bundesforschungsministerin Annette Schavan davor gewarnt die Atomkraft zu verteufeln. Des Weiteren sei es unverantwortlich die Pannen der Atommeiler für Propagandazwecke zu nutzen, meint Schavan. Zudem bekräftigte sie das Vorhaben der CDU, die Atomkraftforschung wieder aufzunehmen, denn auch wenn ein Beschluss zum Atomausstieg besteht, sollte die Kernforschung nicht unbeachtet bleiben.
Doch eine eindeutige Richtung gegen oder für Atomkraft wird es wohl erst nach der Bundeswahl geben.