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Grüner Strom für Europa: wie effizient sind erneuerbare Energien?

Grüner Strom für Europa: wie effizient sind erneuerbare Energien?

Die nach der Atomkatastrophe von Fukushima durch die Bundesregierung gestartete Energiewende ist ein erster wichtiger Schritt zum Umbau der Energieversorgung. Der Rückgang fossiler Brennstoffe und die Entscheidung einer Abkehr vom Atomstrom haben fundamentale Konsequenzen. Deutschland hat hier in Europa eine Vorreiterrolle. Allerdings gibt es in Sachen Effizienz deutliche Verbesserungspotentiale.

Die erneuerbaren Energien besser nutzen
Nach einer Studie von Greenpeace ist eine Umstellung der Energiewirtschaft möglich, bei der bis zum Jahr 2050 rund 95 Prozent des Stroms durch erneuerbare Energien gewonnen wird. Bereits bis 2030 könnte ihr Anteil bei einem konsequenten Ausbau der Netze mehr als zwei Drittel des Verbrauchs betragen. Allerdings müsse hierzu eine klarere politische Entscheidung für einen echten Umbruch erfolgen. Derzeit würde zu starr an Kohle- und Atomkraftwerken festgehalten. Die vereinbarten Restlaufzeiten seien zu lange bemessen. Großkraftwerke lassen sich, anders als kleine dezentrale Anlagen, sehr viel schwieriger abschalten. Bei einem Stromüberschuss in den Netzen werden deshalb nicht die Atom- und Kohlekraftanlagen herunter gefahren sondern die Windräder stillgelegt, um eine Verstopfung der Netze zu vermeiden.

Auf den richtigen Energiemix kommt es an
Hinsichtlich der zukünftigen Energieversorgung gibt es verschiedene Planspiele. Eine Variante ist eine starke Weiterentwicklung der dezentralen Versorgung mit vielen kleinen Erzeugern. Zwar werden hierdurch die Netzkosten geringer, dafür aber die Erzeugungskosten steigen. Eine weitere Möglichkeit ist der Bau großer Solaranlagen in Afrika. Dies würde sich allerdings in höheren Netzkosten niederschlagen. Vernünftig wäre hier eine Zwischenlösung. Insofern muss es in jedem Fall zu einer Modernisierung und Weiterentwicklung der Stromnetze kommen, die beiden Modellen Rechnung trägt. Von Greenpeace wird vorgeschlagen, beim Ausbau der Netze auf vorhandene Bahntrassen und Autobahnen zurückzugreifen. Entlang dieser Routen wäre nicht nur der Ausbau der Netze einfacher, sondern auch der Widerstand in der Bevölkerung geringer.

Vom Ausbau der Infrastruktur persönlich profitieren
Für eine Umstellung der Stromversorgung auf regenerative Energien ist ein Um- und Ausbau der vorhandenen Stromnetze unerlässlich. Eine Vielzahl von Unternehmen ist schon jetzt damit beschäftigt, diesen Prozess zügig voran zu bringen. Auch für Privatanleger bieten sich auf diesem Gebiete zahlreiche Investitionschancen etwa in Bezug auf spezialisierte Fonds aus dem Bereich Cleantech. Mehr erfahren Sie auf www.thomas-lloyd.de.