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Das leer Pumpen des havarierten Frachter ist geplant

Das leer Pumpen des havarierten Frachter ist geplant

Weiterhin sitzt der chinesische Kohlefrachter auf dem Korallenriff „Great Barrier Reef“ vor Australien fest. Nun steht fest, dass nach mehreren gescheiterten Hilfsversuchen das Öl abgepumpt werden soll. So wird das weitere Auslaufen des Treibstoffs verhindert.

Die Ursache für das Auflaufen ist immer noch nicht klar. Möglicherweise wollte der Kapitän eine Abkürzung nehmen und geriet so in ein flaches Gewässer des Riffs.
Die entsprechenden Empörungsrufe der Australier sind berechtigt und nicht zu überhören, schließlich passierte das Auflaufen am Samstag, den 03. 04. 2010 in eine Schutzzone, fernab aller Schifffahrtsrouten.
Das 230 Meter lange Schiff, bekannt unter dem Namen „Shen Neng 1“ schrammt weiterhin durch den Wellengang über die Korallenbank, jedoch gehen Experten davon aus, dass der Rumpf intakt bleibt. Augenmerk liegt jetzt hauptsächlich auf das Schützen des berühmten Korallenriffs vor Australien. Am Sonntag waren schließlich bereits vier Tonnen Öl ausgelaufen. Dieses konnte jedoch mit Chemikalien besprüht werden, sodass es sich zersetzte.
Rund 950 Tonnen Öl befinden sich an Bord des Frachters, welche ausschließlich für das Bestehen der langen Reise notwendig waren. Nach Abpumpen des Öls soll das mit 65.000 Tonnen Kohle beladene Schiff erneut vom Riff weggezogen werden. Ob der Versuch gelingt, ist jedoch noch unklar.
Der Reederei drohen jetzt Strafen in Höhe von einer Millionen Dollar. Sollte ein Fahrfehler vorliegen, wird auch der Kapitän zur Kasse gebeten.
Die Umweltschutzorganisation Capricorn Conservation Council warnt vor weiteren Unglücken, die dem Riff erheblich zusetzen können. Nach mehreren Unfällen wird sogar gefordert, dass Schiffe nur unter Geleit eines Lotsen dieses Gebiet durchqueren dürfen.
Eine Fotostrecke des Unglücks kann man sich hier ansehen.