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Bundesregierung: Zuschüsse für erneuerbare Energien angehoben

Bundesregierung: Zuschüsse für erneuerbare Energien angehoben

Die schwarz-rote Bundesregierung hat die individuellen Zuschüsse für Solarwärmeanlagen und Pelletheizungen um 50 Prozent angehoben mit dem Ziel, mehr Verbraucher dazu zu bringen, in moderne Wärmetechnik zu investieren.

Laut einem Sprecher des Bundesumweltministeriums gegenüber Focus Online werden mit den erhöhten Zuschüssen nicht nur der Klimaschutz gefördert, sondern auch die Arbeitsplätze bei den Solarwärmeanlagen-, und Pelletheizungen abgesichert. Wer eine Wohnung oder Haus besitzt, der kann abhängig vom Typ und Größe einer Solaranlage einen Zuschuss erhalten. Dieser liegt momentan bei 300 Euro bis 1000 Euro. Die Zuschüsse für Pelletheizungen sollen sich laut dem Deutsche Energie Pellet Verband auf 1500 Euro pro Anlage belaufen.

Die Hersteller von Biomasseheizungen und Solaranlagen verzeichneten einen um 35 Prozent bzw. 60 Prozent rapide gesunkenen Auftragsrückgang. Das Bundesumweltministerium reagiert mit der Anhebung der individuellen Zuschüsse um 50 Prozent auf die rückläufigen Förderanträge der Verbraucher. Der Förderbetrag liegt derzeit bei 213 Millionen Euro und wird nach Angaben der Bundesregierung auch unverändert bleiben. Die Zuschüsse können sowohl Verbraucher als auch kleine und mittelständische Unternehmen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Form von Förderanträgen beantragen. Laut dem Solarverband liegt die Investitionshilfe bei 60 Euro pro Quadratmeter Solarkollektorfläche. Wird eine kombinierte Solaranlage mit Heizungsunterstützung eingebaut, bekommt der Bauherr sogar einen Zuschuss von 105 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche.