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Atomkraft und kein Ende!

Atomkraft und kein Ende!

Atomkraft und atomare Abfälle, das sind Themen, die, natürlich, bewegen. Zumal nach Fukushima, wobei die Diskussion um sichere Lagerstätten schon seit Nutzung der Kernkraft sehr präsent ist. In diesem Zusammenhang hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vor kurzem dem „Export“ eine klare Abfuhr erteilt: „Merkel will deutschen Atommüll in Deutschland lagern“, titelte das Handelsblatt und verwies auf den Standpunkt der Kanzlerin, Deutschland müsse sich um seine eigenen Abfälle kümmern. Dabei ließe eine EU-Richtlinie deutlich mehr Spielraum. Denn die gibt dem Bund die Möglichkeit, den radioaktiven Müll auch im Ausland zu lagern …
Auch für die Welt waren Atommüll und die Klarstellung Merkels ein Thema. Zwar würden in Deutschland seit Jahrzehnten Atomkraftwerke betrieben, „doch gibt es noch kein Endlager für den Müll“, beklagte das Polit-Magazin. Und weiter: Derzeit würde bei uns der Plan favorisiert, das radioaktiv strahlende Material tief unter der Erde zu lagern.
Ebenfalls um das leidige Thema Kernkraft ging es der Badischen Zeitung, der zufolge Atomkraftgegner die Leibstadt-Betreiber angezeigt haben. Denn die würden, so der Vorwurf von trinationalem Atomschutzbund und Greenpeace Schweiz, die Bilanzen fälschen. Zu Lasten der Steuerzahler. Durch Bilanzmanipulationen drückten die Akw-Betreiber ihre Kosten und würden zu wenig Geld für die Entsorgung von Atommüll beiseitelegen. Damit würde der Strompreis künstlich niedrig gehalten. Der Öffentlichkeit drohe jedoch eine Milliardenrechnung.
Atomenergie und Strompreise, aber auch die Risiken, die mit der Kernkraft und ihren Endlasten daher kommen, bewegen also – dies- wie jenseits der Grenzen. Logisch, da die Probleme und Gefahren, bei Unfällen, ja auch global sind und vor Landesgrenzen bestimmt nicht Halt machen. Das mussten wir seinerzeit, nach Tschernobyl, als der Wind just (von der falschen Richtung) von Ost nach West wehte, ja schmerzhaft erfahren!