Stromanbieter wechseln

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Stromanbieter wechseln: So gehts richtig!

  • Stromverbrauch ermitteln
  • Stromvergleich durchführen
  • Stromanbieter wechseln
  • Stromanbieterwechsel erfolgreich

Stromanbieter wechseln - Unkompliziert vergleichen und sparen

Die Zahl der Verbraucher, die Ihren Stromanbieter wechseln, nachdem sie die aktuelle Situation geprüft hat, nimmt stetig zu. Zu groß ist die Unzufriedenheit mit dem enormen Anstieg des Strompreises, was angesichts des Öl- und Gaspreises ebenso wenig nachzuvollziehen ist wie vor dem Hintergrund der zurückgefahrenen Einspeisevergütung für regenerative Energien – für die Sie ohnehin die EEG-Umlage bezahlen. Wenn Sie sich vor Augen führen, dass die Kilowattstunde Strom im Jahr 2010 ganze 13,94 Cent gekostet hat und den durchschnittlichen Preis von 29,31 Cent pro Kilowattstunden aus dem Jahr 2014 [gemäß BDEW-Strompreisanalyse Juni 2014. Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, 20. Juni 2014, siehe unten] dagegensetzen, wird der Handlungsbedarf sehr deutlich: Je mehr Druck Sie als Verbraucher ausüben, indem Sie den Stromanbieter wechseln, desto weniger können sich die teuren Tarife halten. Bevor Sie aber eine Entscheidung treffen, sollten Sie sich im Folgenden zur besten Verfahrensweise und den zu beachtenden Kriterien informieren.

Verschenktes Geld – Stromanbieter wechseln

Wechseln Sie jetzt per Tastendruck den StromanbieterDie kleinen Anpassungen, die die vielen Stromanbieter regelmäßig in ellenlange Schreiben verpacken, kommen gut dosiert – und gehen im hektischen Alltag unter. Wie einfach Sie den Überblick behalten, zeigen wir Ihnen in wenigen Schritten, überzeugen Sie sich selbst vom vorhandenen Einsparpotenzial:

  1. Konsultieren Sie Ihre letzte Stromabrechnung, um die aktuellen Konditionen parat zu haben.
  2. Geben Sie in unseren Rechner die Postleitzahl Ihres Wohnortes und den durchschnittlichen Jahresverbrauch ein.
  3. Sie erhalten eine Liste der Stromanbieter mit den aktuellen Preisen.
  4. Die errechnete Differenz bezieht sich auf die in Ihrer Region angebotene Grundversorgung.
  5. Vergleichen Sie nun die Konditionen.
  6. Sie können nun den Stromanbieter wechseln.

Wie Sie der Liste schon auf den ersten Blick entnehmen können, werden die attraktiven Rabatte und Boni direkt in die Vergleichsrechnung einbezogen – so sparen Sie sich die umständlichen Berechnungen. Sie können also davon ausgehen, dass Sie

  • wenig Aufwand haben,
  • keinerlei Nachteile hinnehmen müssen und
  • immer wieder davon profitieren,

wenn Sie regelmäßig den Stromanbieter wechseln. Selbst die Verbraucherzentrale rät zu einer kritischen Überprüfung der Konditionen, allerdings sollten Sie vor und bei einem Wechsel wichtige Aspekte beachten – die wir Ihnen ausführlich erklären.

Der Strommarkt – Wissenswertes zu diesem Thema

Schneller TarifwechselDie Deregulierung des Strommarktes wurde bereits 1998 eingeleitet, zu groß war die Dominanz der großen Stromversorger geworden. Seither sind eine ganze Fülle kleiner und innovativer, teilweise auch mangelhaft aufgestellter Stromanbieter auf den Markt gedrungen, was einerseits einen stärkeren Wettbewerb ausgelöst, andererseits aber auch erste Insolvenzen verursacht hat. Um Sie als Verbraucher effektiv zu schützen, geben wir Ihnen für die optimale Auswahl die entscheidenden Kriterien an die Hand: Beziehen Sie in Ihre Abwägung nicht nur den Preis an sich ein, sondern schauen Sie sich auch

  • das Unternehmen und seine Geschichte,
  • die Größe des Versorgers und
  • die von im Vergleich präsentierten Details zur Ausrichtung

genau an. Darüber hinaus geben wir Ihnen sinnvolle Tipps, wie Sie Ihr persönliches Risiko wirkungsvoll minimieren können. Denn eines ist doch klar: Die Vorteile aus dem stärker werdenden Wettbewerb überwiegen die Nachteile eindeutig. Konnten sich vor der Deregulierung die großen Stromversorger ihrer Marktanteile sicher sein, sprechen die aktuellen Statistiken eindeutig von einem sich ändernden Verbraucherverhalten.

Die Statistiken – Strommarkt ständig in Bewegung

Sehen Sie selbst, was in kürzester Zeit auf dem Markt passiert:

*Daten für 2015 noch nicht vollständig.

Der Strompreis – was Sie alles mit bezahlen

Ein Blick auf die Statistiken zur Strompreisentwicklung lohnt sich ebenso wie die Analyse der einzelnen Preisbestandteile, um die wahrscheinlichen Perspektiven abschätzen zu können. Unter dem Strich wird schnell klar, dass die eigentlichen Herstellungskosten nicht einmal die Hälfte des von Ihnen zu bestreitenden Strompreises ausmachen. Als wesentliche Bestandteile sind nämlich zu berücksichtigen:

  1. Herstellung bzw. Beschaffung sowie Lieferung
  2. Entgelte für die Nutzung des Stromnetzes
  3. Steuern, Abgaben sowie Umlagen

Werfen wir also einen Blick auf die einzelnen Positionen, um deren Einfluss auf den Strompreis besser nachvollziehen zu können.

Herstellung, Beschaffung und Lieferung

Strom-Herstellung in Offshore-ParkDie Stromanbieter kaufen an den Strombörsen ein, dort wird der Strom abhängig von Angebot und Nachfrage gehandelt: Gibt es ein Überangebot, weil beispielsweise starker Sonnenschein die Erzeugung von Solarstrom befördert, sinken die Preise – im Gegenzug steigen sie leicht, wenn sich das Angebot verknappt. Als deutscher Großhandelsmarkt konnte sich u. a. die Leipziger EEX-Börse etablieren, an der die verschiedenen Erzeuger ihren Strom veräußern. Wenn die einzelnen Stromanbieter hier ihre Kontingente ordern, bezahlen sie bereits die Abgaben für die Kohlendioxid-Emission und die Gewinne der Erzeuger. Trotzdem nimmt dieser Posten nur rund 25 Prozent von dem ein, was Sie als Verbraucher für Ihren Strom bezahlen. Wo bleiben also die restlichen 75 Prozent?

Entgelte für die Nutzung des Stromnetzes

Die Stromnetze in Deutschland werden von verschiedenen Betreibergesellschaften unterhalten – Stromanbieter müssen für die Durchleitung zu Ihrem Wohnort ein entsprechendes Nutzungsentgelt bezahlen. Damit wird sichergestellt, dass Baumaßnahmen sowie Wartungen und Reparaturen durchgeführt werden können. Bis zum Jahr 2005 mussten diese Betreiber ihre Preiskalkulation nicht offen legen, seither genehmigt die Bundesnetzagentur die erhobenen Entgelte – es ist also deutlich mehr Transparenz in den Markt eingezogen. Das ist umso wichtiger, als dass diese Position mit rund 23 Prozent des Verbraucherpreises berücksichtigt werden muss – es fehlen also noch 52 Prozent.

Steuern, Abgaben sowie Umlagen

Den weitaus größten Anteil am Strompreis beanspruchen folgende Positionen:

  • Die Stromsteuer
    Wurde sie im Jahr 1999 als sogenannte Ökosteuer eingeführt, um die Umsetzung einer neuen Klimapolitik zu finanzieren, darf die heutige Verwendung durchaus kritisch angemerkt werden: Der größte Teil dieser Stromsteuer fließt in die gesetzlichen Rentenkassen.
  • Die Konzessionsabgabe
    Auch die Gemeinden und Kommunen verdienen an Ihrem Stromverbrauch, sie erhalten eine Abgabe für Wegerechte und genutzte Stromleitungen.
  • Die Umlage für Kraft-Wärme-Kopplung
    Seit dem Jahr 2000 wird diese effektive Art der Stromerzeugung gefördert, Sie zahlen dafür.
  • Die Umlage gemäß Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
    Um die Einspeisevergütung für regenerative Energien finanzieren zu können, müssen vor allem die privaten Stromverbraucher diese Umlage als Bestandteil des Strompreises hinnehmen: Die Vergütung für den eingespeisten Strom liegt über den Marktpreisen, sodass die Finanzierungslücke auf diesem Wege schlossen wird. Die Umlage wurde zwar zum 1.1.2015 reduziert, allerdings dürfen die Effekte für einen Privathaushalt als marginal bezeichnet werden. Die zahlreichen Ausnahmen für die Industrie müssen vor allem von Ihnen ausgeglichen werden. Die Höhe der Umlage wird jährlich im Oktober für das folgende Jahr festgelegt.
  • Die Umlage für Netzbetreiber (§ 19)
    Auch mit dieser Position greifen Sie der deutschen Industrie unter die Arme: Da sich Unternehmen vom Nutzungsentgelt für die Stromnetze befreien lassen können, müssen Verbraucher bereits seit 2012 diesen Verlust für die Betreibergesellschaften auffangen – mit einer Umlage.
  • Die Umlage für Offshore-Ausfälle
    Insbesondere bei der Anbindung von sogenannten Offshore-Windparks gibt es immer wieder Ausfälle oder auch Verzögerungen, sodass Schadenersatzansprüche fällig werden. Sie tragen mit 0,25 Cent für jede verbrauchte Kilowattstunde Strom zur Finanzierung bei.
  • Die Umlage für eine eventuelle Abschaltung
    Droht ein Blackout, müssen die großen Stromverbraucher vom Netz gehen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Für einen solchen Fall steht ihnen eine Entschädigung zu – für die Sie vorsorglich einen Teil des Strompreises investieren.
  • Die Umsatzsteuer
    Sie darf natürlich nicht fehlen: 19 Prozent werden als Umsatzsteuer aufgeschlagen.

Die Entwicklung des Strompreises in den letzten Jahren

Steigende Stromrechnungen in den letzten JahrenZiehen Sie die einschlägigen Statistiken heran, wie beispielsweise des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW), erkennen Sie schnell die wahren Preistreiber: Sind die Herstellungskosten für Strom seit dem Jahr 2000 von 8,62 Cent je Kilowattstunde nur moderat auf aktuelle 13,87 Cent je Kilowattstunde gestiegen, machte der Verbraucherpreis mehr als eine Verdopplung durch. Vor allem die EEG-Umlage, mit der Sie den Ökostrom fördern, schlägt hier gravierend zu Buche:

Noch schärfer wird das Bild, beziehen wir die Entwicklung des Strompreises an der Strombörse in die Betrachtung mit ein: Die an den Börsen zu erzielenden Preise für Strom sind seit 2008 drastisch gefallen – allerdings spiegelt sich das nicht im Verbraucherpreis der Stromanbieter wider. Im Gegenzug musste die EEG-Umlage nämlich erhöht werden, da sich die mit Photovoltaik-Anlagen produzierte Menge an Ökostrom weit über die Erwartungen hinaus erhöht hat. Selbst die nun reduzierte Einspeisevergütung, die aktuell statt der anfänglichen 35 Cent je Kilowattstunde nur noch knapp 13 Cent beträgt, beeinträchtigt die Ökostromerzeugung kaum. Zum einen wird die Höhe der Vergütung für 20 Jahre garantiert, zum anderen sind die Preise für die Solarmodule gefallen und die Effizienz deutlich gestiegen. Für 2015 wurde EEG-Umlage erstmalig reduziert, wie bereits ausgeführt, war die Einsparung nur sehr gering. Eine weitere Absenkung könnte für 2016 greifen, insbesondere wenn der Bundeswirtschaftsminister Gabriel seine Zusagen einhält und die Rabatte für die stromintensive Industrie zurückfährt. Die Diskussionen zu diesem Thema gehen zwischenzeitlich weit über die deutschen Grenzen hinaus, denn die EU-Wettbewerbskontrolleure sehen hier unlautere Vorteile für die deutschen Unternehmen. Ungerecht ist diese Verfahrensweise allemal, wenn überwiegend Verbraucher die Umsetzung der Energiewende finanzieren müssen.

Der Wettbewerb – machen Sie Druck auf die Stromanbieter

Es liegt also bei Ihnen, ob Sie der nächsten Jahresabrechnung gelassen entgegensehen können: Mit wenigen Eingaben erhalten Sie eine Übersicht zu den aktuellen Konditionen der Anbieter in Ihrer Region, sodass Sie schnell und unkompliziert Ihre Möglichkeiten ausschöpfen und den Stromanbieter wechseln können. Wie Sie dabei am effektivsten vorgehen, um unter dem Strich den größtmöglichen Vorteil zu erreichen, und damit sind nicht nur die Preise gemeint, dazu haben wir Ihnen wichtige Informationen zusammengestellt. Sie finden in unserem Strompreisvergleich folgende Informationen:

  • aktuelle Arbeits- und Grundpreise
  • tarifliche Details und Besonderheiten
  • Regelungen im Vertrag
  • Kundenbewertungen

Wie Sie diese Fülle an Daten am besten für sich ausnutzen, zeigen wir Ihnen nun Schritt für Schritt:

  1. Um den Stromanbieter wechseln zu können, geben Sie zunächst Ihre Postleitzahl und Ihren Jahresverbrauch ein. Alternativ haben Sie die Möglichkeit, auf pauschale Werte entsprechend der Anzahl der in Ihrem Haushalt lebenden Personen zurückzugreifen. Allerdings raten wir Ihnen davon ab, denn die Tarife der Stromanbieter beinhalten teilweise Sprünge, die sich auf den Verbrauch beziehen – Ihre Berechnungen könnten demzufolge ungenau werden. Konsultieren Sie notfalls Ihren Stromzähler, um die vorgegebenen Pauschalwerte mit Ihrem realen Verbrauch abzugleichen.
  2. In der folgenden Maske haben Sie die Möglichkeit, Ihre Eingaben und damit das Ergebnis zu verfeinern. Die wichtigsten Kriterien möchten wir Ihnen näher erläutern, denn sie können sich auf die Selektion und das Ranking der Stromanbieter auswirken:

Laufzeit

Neukundenbonus für den Stromanbieter-WechselHier gilt: Je länger Sie die Laufzeit wählen, desto teurer wird der Strom – und umgekehrt. Abhängig von Ihrer Intention empfehlen wir eine Laufzeit von 12 Monaten, wenn die Konditionen Ihnen zusagen. Damit erhalten Sie sich die Flexibilität, jährlich den Stromanbieter wechseln zu können, und sichern sich gleichzeitig relativ günstige Preise.

Zahlweise

Sie finden als Alternativen sowohl Vorkasse als auch quartalsweise und monatliche Abschläge. Natürlich wird die jährliche Vorauszahlung mit einem Preisabschlag honoriert, aber Sie gehen hier die größten Risiken ein: Muss Ihr Stromanbieter nämlich Insolvenz anmelden, dürfte die Rückforderung Ihres Guthabens nicht nur langwierig, sondern vor allem wenig erfolgreich sein. Wir empfehlen monatliche Abschlagszahlungen, um eine effektive Risikominimierung zu erreichen, wenn Sie den Stromanbieter wechseln.

KWh-Pakete sowie Tarife mit Mehr- oder Minderverbrauchsaufschlag

Einige Stromanbieter bieten günstige Konditionen, wenn Sie von vornherein eine bestimmte Strommenge, also ein KWh-Paket ordern. Das kann durchaus sinnvoll sein, wenn Ihr Verbrauch relativ konstant ist. Allerdings bitten wir zu bedenken, dass zum einen Haushaltsgeräte immer effizienter werden, zum anderen das eigene Verbrauchsverhalten immer bewusster. Darüber ist es recht unwahrscheinlich, dass Sie die Veränderungen in Ihrem Haushalt für ein ganzes Jahr vorhersehen können: Vielleicht zieht Ihr Kind aus oder Sie erhalten über längere Zeit Besuch? All diese Faktoren verändern den Stromverbrauch. Über- oder unterschreiten Sie nämlich diese Paket-Tarife, müssen Sie empfindliche Aufschläge hinnehmen. Ihr Stromversorger rechnet nämlich fest mit den georderten Mengen, sodass er kurzfristig für Ausgleich sorgen muss. Wir raten also von dieser Option ab, wenn Sie den Stromanbieter wechseln und sparen wollen.

Neukundenbonus – anzeigen lassen oder nicht?

Lassen Sie sich diese Gutschriften oder Rabatte einfach mit anzeigen und in der Vergleichsrechnung berücksichtigen. Sie gehen damit kein Risiko ein, selbst wenn sich diese Vergütungen nur im ersten Vertragslaufjahr auswirken: Sie können nach einem Jahr bereits wieder den Stromanbieter wechseln und einen weiteren Bonus in Anspruch nehmen. Beachten Sie aber die Unterschiede, denn einige Versorger schreiben den Bonus erst nach Ablauf der Vertragslaufzeit gut, andere während der Laufzeit. Angenehm sind die kurzfristigen Gutschriften, aber auch laufenden Rabatte. Wir empfehlen Ihnen, beim Stromanbieterwechsel alle Vergütungen für einen Neuabschluss mitzunehmen – Sie gehen dabei kein Risiko ein.

Tarife mit Preisgarantie

Auch hier gilt: Je länger die Preisgarantie vereinbart wird, desto teurer wird der Strom. Bei der empfohlenen Vertragslaufzeit von 12 Monaten bietet sich die Vereinbarung einer Preisgarantie über dieselbe Spanne an. Aber es gibt an dieser Stelle große Unterschiede: Eine echte Preisgarantie räumen nur wenige Stromanbieter ein, da sie keinen Einfluss auf die Höhe der gesetzlich vorgeschriebenen Abgaben, Umlagen und Steuern haben. Die meisten werden also lediglich die Höhe der Herstellungs-, Bezugs- und Lieferkosten für die vereinbarte Zeit festschreiben, wenn Sie zu diesem Stromanbieter wechseln.

Ökostrom-Tarife

Natürlich üben Sie einen gewissen Einfluss auf den Strommarkt aus: Je mehr Ökostrom nachgefragt wird, desto schneller können sich erneuerbare Energien durchsetzen. Aber: Wenn Sie zu Hause Strom verbrauchen, kann Ihr Stromanbieter nicht sicherstellen, dass dies auch Ökostrom ist. Er bezieht zwar sein entsprechendes Kontingent an der Strombörse, ob der Strom, der bei Ihnen ankommt, aber von einem Kernkraftwerk, einer Offshore-Anlage oder aus Solar-Modulen stammt, darauf hat er keinen Einfluss. Wir empfehlen daher, dass Sie sich nicht auf Ökostrom beschränken, sondern sich die gesamte Palette anzeigen lassen, wenn Sie effektiv den Stromanbieter wechseln wollen. Finden Sie einen günstigen Versorger mit grünem Strom, dann haben Sie immer noch die Möglichkeit, sich für diesen zu entscheiden.

Kündigungsfrist

Je länger Sie die Kündigungsfrist wählen, desto günstiger wird der Strompreis. Für den Stromanbieter eröffnet eine längere Frist mehr Sicherheit, sodass er Sie für diese Wahl belohnt. Da Flexibilität ebenso wichtig ist wie günstige Konditionen, empfehlen wir Ihnen sechs Wochen. Sie können auf Entwicklungen immer noch reagieren, können regelmäßig den Stromanbieter wechseln und müssen keine Aufschläge in Kauf nehmen.

Vertragsverlängerung

Verpassen Sie den vereinbarten Kündigungstermin, verlängert sich Ihr Vertrag stillschweigend. Beachten Sie aber, dass Sie bei einer Änderung des Strompreises außerordentlich den Stromanbieter wechseln können. Wie bei der generellen Vertragslaufzeit empfehlen wir Ihnen hier ebenfalls die 12 Monate für die eine mögliche Verlängerung. Damit schaffen Sie einen gangbaren Kompromiss zwischen Sicherheit und Preis.

Schwachlast-/ Doppeltarif-Zähler

Benutzen Sie eine Nachtspeicherheizung oder eine Wärmepumpe, sollten Sie diese speziellen Tarife auswählen. Voraussetzung ist, dass Sie einen Stromzähler mit zwei Zählwerken haben. Nur so können Sie eine punktgenaue Abrechnung mit der Unterscheidung nach günstigen Nacht-Tarifen und preisintensiveren Tages-Tarifen erreichen.

Verbraucherschutz und Weiterempfehlung

Vertrauen Sie auf die Erfahrungen, die zahlreiche andere Verbraucher bereits beim Stromanbieter wechseln gemacht haben: Diese beiden Selektionsmöglichkeiten können Sie nutzen, um sich Recherche zu ersparen. Zum einen greifen die Richtlinien zum Verbraucherschutz von Check24, zum anderen die positiven Kundenbewertungen, um die wirklich seriösen und damit lukrativen Stromanbieter für Sie auszuwählen.

Ihr Vergleichstarif

Wählen Sie Ihren aktuellen Stromanbieter und den entsprechenden Tarif aus, um die Vergleichsrechnung möglichst exakt anstellen zu können. Die Auswahlmöglichkeiten umfassen sowohl die gängigen aktuellen Stromtarife als auch die Tarife zur Grundversorgung, die in Ihrer Region gelten. In der Auflistung der Stromanbieter können wir so das Einsparpotenzial direkt ausweisen.

Die Rangfolge der Stromanbieter

Stromanbieter Wechsel leicht gemachtAuf den oberen Positionen finden Sie nun Angebote, die in einzelnen Detailfragen besonders herausragen, aber nicht unbedingt den günstigsten Preis ausweisen. Scrollen Sie einfach nach unten, um sich von der Vielfalt der Wechselmöglichkeiten, aber auch vom Sparpotenzial in Euro und Cent zu überzeugen. Sie erkennen auf den ersten Blick,

  • ob und wie viel Ihnen der Stromanbieter als Bonus einräumt,
  • für wie lange die Preisgarantie gilt,
  • welche Zahlungsmodalitäten vereinbart werden und
  • ob es weitere Besonderheiten zu beachten gilt.

In den Preisdetails können Sie sämtliche Bestandteile des geltenden Verbraucherpreises nachvollziehen, also

  • sowohl den Arbeits- als auch einen eventuellen Grundpreis,
  • die Jahreskosten ohne Berücksichtigung der Bonifikation und
  • den Brutto-Strompreis inklusive Bonus für das erste Jahr.

Die Tarifdetails beinhalten wichtige Informationen zu den Tarifen selbst, aber eben auch zum Anbieter. Sie erfahren, wann das Unternehmen gegründet wurde und wie es sich bisher im Markt positionieren konnte. Darüber hinaus finden Sie hier die Kontaktdaten, um eventuell weitere Recherchen anstellen oder Rücksprache halten wollen, bevor Sie den Stromanbieter wechseln.

Die Kundenbewertungen beinhalten selbstverständlich sowohl positive Erfahrungsberichte als auch Kritiken – selektieren Sie die Meinungen ganz nach Bedarf, um von den bereits gemachten Erfahrungen anderer Verbraucher profitieren zu können.

Sollten weitere Besonderheiten für den jeweiligen Tarif gelten, wie beispielsweise der Haushaltsschutzbrief, sind die Informationen dazu ebenso gut gekennzeichnet wie eventuelle Auszeichnungen oder Testergebnisse.

Zusammenfassung – Vergleich der Stromanbieter

Mit dieser Auflistung, die so vielfältige Informationen und Daten für Sie bereithält, eröffnen wir Ihnen schnell und unkompliziert einen guten Überblick zur aktuellen Marktsituation. Transparenz ist dabei das oberste Gebot, denn es liegt in der Natur des Wettbewerbs, dass sich die einzelnen Stromanbieter immer wieder mit kleinen Extras, mit Besonderheiten, aber eben auch mit Fallstricken Vorteile verschaffen wollen. Gehen Sie Punkt für Punkt die einzelnen Kriterien durch und stellen Sie die Filter so ein, dass die Auswahl von vornherein nur die Tarife umfasst, die wirklich zu Ihrem Bedarf passen. Lassen Sie sich bei Ihrer Entscheidung nicht nur vom Preis, sondern vor allem auch von den Qualitätskriterien leiten, die Sie von vornherein einstellen können. Eine gute Orientierung bieten darüber hinaus die Kundenbewertungen, denen Sie eventuelle Schwächen des Unternehmens entnehmen können. Wie Sie den Stromanbieter wechseln, das erfahren Sie hier.

Stromanbieter wechseln – wie läuft das ab?

Haben Sie sich für einen Tarif entschieden, klicken Sie einfach auf „Weiter“, um direkt zum Stromanbieter weiter geleitet zu werden. Nun haben Sie die Wahl, Sie können gleich online oder per Post den Stromanbieter wechseln.

Angesichts der einfachen und vom TÜV geprüften Handhabung empfiehlt sich die Online-Abwicklung: Die Eingabe Ihrer persönlichen Daten reicht bereits aus, um die wichtigste Hürde zu nehmen: Der Anbieter wird bereits an dieser Stelle eine Bonitätsprüfung durchführen, um das Ausfallrisiko für den einzugehenden Vertrag einschätzen zu können. Erhält er eine zufriedenstellende Auskunft, können Sie direkt den Stromanbieter wechseln – immer unter der Voraussetzung, dass der bisherige Versorger fristgemäß gekündigt werden kann. Diesen Wechselservice erledigt der neue Anbieter, wenn Sie ihm die dazu notwendige Vollmacht unterschreiben. Die Dokumente gehen Ihnen per E-Mail zu, um schnell und unkompliziert alle Formalitäten erledigen zu können.

Alternativ lassen Sie sich den Stromliefervertrag zusenden – in der Regel per E-Mail, nicht alle Stromanbieter gewährleisten den Versand per Post. Auch in diesem Fall fällt keine Extra-Gebühr für den Wechsel an, allerdings können Sie sich auch nicht darauf verlassen, dass der Vertrag automatisch zustande kommt. Sie sind selbst dafür zuständig, dass der aktuelle Liefervertrag fristgemäß gekündigt wird und müssen dafür Sorge tragen, dass der neue Stromanbieter über das genaue Wechseldatum unterrichtet wird. Sollte es Probleme bei der Annahme des Vertrages geben, kann sich der Vertragsbeginn verzögern – einen Versorgungsengpass müssen Sie jedoch nicht befürchten, wenn Sie den Stromanbieter wechseln (siehe auch: Was passiert, wenn zwischen Vertragsende des bisherigen Versorgers und Beginn des neuen Liefervertrages eine zeitliche Lücke entsteht?)

In jedem Fall steht Ihnen ein Widerrufsrecht von 14 Tagen zu, Sie haben also alle Zeit der Welt, die Vertragsdetails in Ruhe zu studieren und überlegt den Stromanbieter wechseln zu können.

Was passiert, wenn zwischen Vertragsende des bisherigen Versorgers und Beginn des neuen Liefervertrages eine zeitliche Lücke entsteht?

Gleich vorweg: Sie brauchen nicht zu befürchten, dass in einem solchen Fall kein Strom mehr geliefert wird. Es kann natürlich vorkommen, dass sich entweder die Kündigung beim bisherigen oder auch die Anmeldung beim neuen Stromanbieter zeitlich verschiebt, sodass eine theoretische Lücke entsteht. Dann springt aber der für die Grundversorgung zuständige Anbieter ein und gewährleistet die Stromlieferung. Die Tarife zur Grundversorgung sind deutlich ungünstiger, weil dort auch alle Verbraucher angenommen werden, denen ein Wechsel versagt bleibt oder die von ihrem Recht nicht Gebrauch machen. Damit steigt auch das Risiko des Zahlungsausfalls, ein entsprechender Zuschlag auf den Strompreis ist also nachzuvollziehen. In der Grundversorgung können monatlich den Stromanbieter wechseln, sodass Sie nicht Gefahr laufen, unnötig lange zu viel zu bezahlen. Sobald die Voraussetzungen für einen neuen Vertrag gegeben sind, schließen Sie diesen ab.

Negative SCHUFA-Einträge führen zur Ablehnung – und nun?

Negative Schufa AuskunftDie meisten Stromanbieter kalkulieren ihre Tarife streng, sodass sie sich das Risiko eines Zahlungsausfalls ganz einfach nicht leisten können. Allerdings gibt es durchaus Alternativen, so können Sie beispielsweise bei einigen gegen eine Kaution einen günstigen Vertrag erhalten. Startet ein Versorger eine spezielle Aktion zur Kundenakquise, haben Sie ebenfalls eine Chance, den Stromanbieter wechseln zu können. Sprechen Sie am besten bereits im Vorfeld die Probleme an, dann erhalten Sie direkt eine Auskunft dazu, ob die Antragstellung überhaupt sinnvoll ist

Wir empfehlen:
Werden Sie von der Ablehnung überrascht, sollten Sie die ohnehin sinnvolle Möglichkeit nutzen, eine kostenlose Selbstauskunft bei der SCHUFA anzufordern. Diese steht Ihnen einmal pro Jahr zu. Kontrollieren Sie die dort gespeicherten Informationen zu Ihrer Person sowie die eventuell vorhandenen Einträge. Auch bei der SCHUFA passieren Fehler, es gibt Verwechslungen oder verzögerte Löschungen von Einträgen, sodass die Bonitätsauskunft auch unkorrekt sein kann. Generell empfiehlt es sich, gerade bei liquiden Engpässen den Kontakt mit den Gläubigern zu suchen und eine einvernehmliche Lösung des Problems zu finden. So vermeiden Sie von vornherein negative Einträge – und damit auch die Probleme bei Vertragsabschlüssen.

Eine Sperrung des Stromanschlusses steht ins Haus – kann der Stromanbieter trotzdem gewechselt werden?

Wenn Sie noch offene Schulden beim aktuellen Versorger haben, ist dies nicht grundsätzlich ein Problem. Zu beachten ist, dass der Stromanbieter die frist- und formgerechte Kündigung zwar akzeptieren muss, aber trotzdem Anspruch auf den offenen Betrag hat – er wird dieses Recht auch wahrnehmen. Hat er bereits eine Sperrung des Stromanschlusses angedroht, bleibt Ihnen in der Regel eine Frist von vier Wochen – diese Sanktionsmaßnahme muss nämlich ordentlich angekündigt werden. Spätestens jetzt sollten Sie den Stromanbieter wechseln: Sie sollten also eine Alternative recherchieren und den bisherigen Vertrag form- und fristgerecht kündigen. Wir empfehlen: Vereinbaren Sie mit dem aktuellen Versorgungsunternehmen am besten eine Ratenzahlung, um die aufgelaufenen Schulden sukzessive abtragen zu können.

Wie gestalten sich die Kündigungsfristen beim Stromanbieter?

Kündigung des StromanbietersWenn Sie online den Stromanbieter wechseln, wird der neue Versorger den Wechselservice in der Regel übernehmen, also alle Formalitäten für Sie abwickeln. Trotzdem sollten Sie über die grundlegenden Kündigungsfristen und -möglichkeiten Bescheid wissen, um rechtzeitig aktiv werden zu können.

  • Grundversorgung
    Nutzen Sie einen Tarif, den ein regionaler Anbieter zur Grundversorgung anbietet, steht Ihnen eine Kündigungsfrist von vier Wochen zu – ganz regulär und unabhängig von einer eventuellen Preiserhöhung.
  • Alternative Stromanbieter
    Für alle anderen Stromanbieter gelten die jeweils abgeschlossenen Verträge, die sowohl eine Mindestvertrags- sowie eine Verlängerungslaufzeit und die entsprechenden Kündigungsfristen beinhalten. Bei einer Laufzeit von 12 Monaten können Sie mit einer Frist von drei Monaten zum Ablauf kündigen und den Stromanbieter wechseln, die Details finden Sie aber im Vertrag.
  • Sonderkündigungsrecht
    Kündigt ihr aktueller Stromversorger eine Preiserhöhung an, eröffnet sich ein Sonderkündigungsrecht: Innerhalb von zwei Wochen können Sie den Stromanbieter wechseln, so nichts anderes vereinbart ist. Ebenso verhält es sich, wenn Sie umziehen, auch hier gelten zwei Wochen zur Kündigung des Vertrages. Wir empfehlen: Lesen den Stromzähler beim Auszug ab, melden Sie den aktuellen Zählerstand an den Stromanbieter und lassen Sie den bisherigen Vertrag abrechnen.

Wie kann ich eigentlich Strom sparen?

Stromkosten sparenIm Haushalt gibt es eine ganze Reihe von Stromfressern, aber auch unser Verhalten hat kräftig Einfluss auf den Stromverbrauch. So rechnet sich die Umstellung der Beleuchtung auf Energiesparlampen oder LEDs in jedem Fall, Ihre Stromrechnung wird Ihnen dazu einen beeindruckenden Beleg liefern. Die Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte sind auch nicht aus der Luft gegriffen, vor allem bei Kühlschränken, Waschmaschinen und Trocknern machen sich die Unterschiede bemerkbar. Wir empfehlen also, sich zum einen zu energiesparenden Alternativen bei den Leuchtmitteln schlau zu machen und zum anderen die Entscheidung für ein neues Haushaltsgerät auch von der Energieeffizienzklasse abhängig zu machen – Sie tun damit nicht nur Gutes für Ihr Budget, Sie entlasten auch die Umwelt.

Darüber hinaus haben Sie natürlich die Möglichkeiten, mit kleinen Verhaltensänderungen große Wirkungen zu erzielen:

  • Löschen Sie das Licht, wenn Sie einen Raum verlassen.
    Das klingt lapidar, wirkt sich aber unter dem Strich aus.
  • Ziehen Sie den Stecker, wenn Sie elektrische Geräte nicht benutzen.
    Vor allem die Ladegeräte für die lieb gewordenen elektrischen Geräte, wie beispielsweise die Zahnbürste, Handys oder auch der Rasierapparat, verbrauchen permanent Strom – wenn Sie sie nicht vom Stromkreislauf trennen.
  • Standby kostet auch Strom, Geräte lieber ausschalten.
    Es ist so bequem, mit der Fernbedienung den Fernseher, den DVD-Player oder die HiFi-Anlage auszuschalten. Allerdings sparen Sie enorm ein, wenn Sie auf Standby verzichten und die Geräte richtig ausschalten.
  • Kühlschrank schonen und Stromverbrauch reduzieren.
    Lassen Sie Speisen und Getränke zunächst abkühlen, bevor Sie diese in den Kühlschrank stellen. Ansonsten provozieren Sie einen unnötig hohen Stromverbrauch, da die Kühlung den Temperaturanstieg zunächst ausgleichen muss.
  • Der Geschirrspüler hilft beim Stromsparen.
    Ein gut bestückter Geschirrspüler ist deutlich effizienter, als wenn Sie Teller, Tassen und Töpfe von Hand spülen. Natürlich sollte es sich dabei um ein modernes Gerät handeln, das eine entsprechende Energieeffizienzklasse aufweist.
  • Muss die Wäsche immer elektrisch getrocknet werden?
    Gerade in den warmen Monaten haben Sie die Möglichkeit, Ihre Wäsche ganz normal trocknen zu lassen. Überdenken Sie den Einsatz Ihres Wäschetrockners, auch diese Einsparung wird sich wohltuend auf Ihrer Stromrechnung bemerkbar machen.

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